Harz Juni 2010 - Kleine Rundreise durch das Land der Mythen und Hexen

Bereich: Reiseberichte

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Der letzte Brückentag für dieses Jahr rückt näher und wie so oft stellt sich die Frage nach einem geeigneten Reiseziel. Fest steht nur, es soll ein bisher unbekanntes Reiseziel sein. Nach einiger Überlegung fällt die Wahl diesmal auf den Harz. Obwohl die Entfernung nicht sehr groß ist, so ist die Fahrtdauer aufgrund der schlechten Autobahnverbindungen doch recht lang und somit ist der Harz für ein normales Wochenende als Reiseziel eher ungeeignet.

Unsere Reise führt uns von Thale über Schierke nach Wernigerode und weiter nach Bad Sooden-Allendorf am westlichen Rande des Harzes.

1. Tag: Anreise und Campingplatz "Klostercamping" in Thale

Wir starten am frühen Mittwoch Nachmittag bei trockenem Wetter aber kühlen Temperaturen. Unser Navi schlägt uns als Route eine Anreise über die A45, A44 und A7 vor, bei einer Gesamtstrecke von 407 Kilometern. Wir entscheiden uns für die rund 90 Kilometer kürzere Variante, die allerdings zum Großteil über Bundes- und Landstraßen führt.

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Von uns gewählte Route: 316 km                                            Vom Navi und GoogleMaps vorgeschlagene Strecke: 407km

Der Verkehr hält sich trotz des bevorstehenden Feiertages in NRW und Hessen in Grenzen und wir kommen zügig voran. Kurz vor Kassel fahren wir auf die Autobahn A44 und legen wenig später am Rasthof Kassel-Ost eine Tank- und Essenspause ein.

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VW-Werk in Kassel-Baunatal und Landesgrenze zu Thüringen an der A38

Entlang der Strecke finden sich immer wieder Zeugen der Deutschen Geschichte...

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Heidkopftunnel "Tunnel der Deutschen Einheit" und ehemaliger Grenzturm

Nach gut sechs Stunden Fahrzeit erreichen wir gegen 20 Uhr unseren Campinplatz "KlosterCamping" in Thale.

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Anfahrt zum Campingplatz - Zu unserer Erleichterung beginnt die Straßenverengung erst hinter der Einfahrt...

Wir sind vom Campingplatz sehr angenehm überrascht. Schon bei der Buchung war der Mitarbeiter am Telefon sehr freundlich und hilfsbereit, ebenso bei unserer Ankunft vor Ort. Der Platz selber wurde 2007 als "Naturcampingplatz" eröffnet und stellt sich uns in einem tadellosen, sauberen und insgesamt "urgemütlichen" Zustand dar.
Anhand allerlei Details und Dekorationen merkt man hier deutlich, dass jemand mit viel Liebe und Herzblut am Werk ist. Wenn wir nochmals in der Nähe sind, werden wir sicherlich wieder hier übernachten.

Wir drehen noch eine kurze Gassirunde mit Henry und fallen nach einem Schlummertrunk müde und erschöpft ins Bett. 

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