Wie alles begann...Bereich: Wohnmobil
Inspiriert durch Freunde, die schon länger ein Wohnmobil besitzen, kam es eines Tages, wie es kommen musste....
Wir saßen abends gemeinsam vor dem Fernseher und kamen zufällig auf das Thema Wohnmobil zu sprechen. Es stellte sich dann im Laufe der Unterhaltung heraus, dass wir beide an diese Art des Urlaubs und des Reisens Spaß hätten.
Auf den einschlägig bekannten Internetseiten wurde von nun an regelmäßig nach geeigneten Gebrauchtfahrzeugen Ausschau gehalten. Schnell waren wir uns einig, dass für ein gutes Wohnmobil ca. 15.000 Euro den Besitzer wechseln müssten. Alle preiswerteren Fahrzeuge waren entweder zu alt oder in einem schlechten technischen und optischen Zustand.
Nun kamen uns die ersten Bedenken, ob wir eine solch hohe Summe "auf gut Glück" investieren wollen. Schließlich waren wir uns nicht sicher, ob uns der Urlaub mit dem Wohnmobil gefallen würde und wir uns nicht eventuell doch falsche Vorstellungen hierüber machen.
Nach einiger Überlegung fiel dann der Entschluss, dass wir zunächst einmal ein Wohnmobil "ausprobieren" wollen. So können wir praxisnah testen, ob wir Gefallen an der Sache haben, ohne dass wir direkt ein eigenes Wohnmobil kaufen müssen.
Termin und Vermieter waren schnell gefunden. Über die Pfingsttage 2005 sollte es mit einem Mietmobil der Firma Seefeldt aus Kevelaer an die Ostsee gehen. Wie sich bei unserer Recherche zu einem geeigneten Vermieter herausstellte, sollte der Spaß nicht ganz billig werden. Mit Servicepauschale und Mietgebühren würde uns das Abenteuer Mietmobil um die 500,- Euro kosten. Nunja... Augen zu und durch - immer noch besser als erheblich mehr Geld in den Sand zu setzen.
Am 14.05.2005 war es dann endlich soweit. Früh am Samstag Morgen fuhren wir mit dem Auto an den Niederrhein. Nach unserer Ankunft bei der Firma Seefeldt musste erst einmal der ganze Papierkram erledigt werden.
Anschließend wurden wir in die Werkstatthalle geführt und uns wurde am Wohnmobil eine ausführliche Einweisung in die Bedienung des Fahrzeuges und der Bordtechnik gegeben.
Eine gute Stunde später konnten wir dann beginnen, unseren "Hausstand" und die Vorräte in das Wohnmobil einzuräumen. Nachdem alles gut verstaut war - so dachten wir zumindest - konnte es nun endlich auf die Piste gehen....
Zu diesem Zeitpunkt fiel dann auch mein erster Blick auf den Tachostand: Unglaubliche 32 KM zeigte dieser an. Wir hatten das Glück ein Neufahrzeug erwischt zu haben und mit diesem die erste Tour sowohl für das Fahrzeug als auch für die Besatzung zu bestreiten.
Ich hatte ja schon die sichere Verstauung der Ladung erwähnt... Gerade vom Hof gefahren kamen wir schnell an die erste Kreuzung. Beim Abbiegen passierte es dann: Ein ohrenbetäubender Knall deutete darufhin, dass die Ladung wohl doch nicht so ganz geschickt verstaut war. Der schwere Grill war während des Abbiegens den Fliehkräften zum Opfer gefallen und einmal quer durch das Wohnmobil gerutscht.
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