Dienstag, 24. Oktober 2017
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Unsere Europareise: Einmal Europa und zurück

Unsere Europareise: Einmal Europa und zurück

Eine Langzeitreise mit dem Wohnwagen durch Europa

In diesem Artikel möchten wir unser Projekt Europareise 2013 vorstellen.
Wir berichten über den Ursprung zu dieser Idee, die Hintergründe und über den Beginn unserer Reiseplanungen.

Vorgeschichte und Hintergründe

Seit es uns im Frühjahr 2005 mit dem Kauf unseres ersten Wohnmobils unter die Camper verschlagen hat, sind wir in den letzten acht Jahren über 80.000 Kilometer durch die Lande gereist. Das klingt viel, immerhin entspricht dies zwei kompletten Erdumrundungen. Werden wir dann aber gefragt, wo wir denn schon überall gewesen sind, so beschränkt sich die Auflistung unserer Reiseziele zum Großteil auf innerdeutsche Ziele.

Mai 2005: Start unserer "Camper-Karriere"

Mai 2005: Start unserer „Camper-Karriere“

Aus beruflichen Gründen konnten wir in den vergangenen Jahren nie längere und weitere Reisen unternehmen. So konnte man uns oft und regelmäßig auf den verschiedenen Wohnmobilstellplätzen an der Mosel, an den Stränden der Nordsee oder im Süden der Republik antreffen. Diese Kurzreisen waren dann auch eher ein Wochenendurlaub, als dass man von einer klassischen Urlaubsreise sprechen könnte. In den Jahren 2010 bis 2012 schafften wir es dann immerhin irgendwie, den heimatlichen Gefilden zumindest für runde zehn Tage zu entfliehen. Für uns war dies zu diesem Zeitpunkt schon ein richtiger Langzeiturlaub…

Plötzlich stellte sich die für uns gänzlich neue Frage: Wo verbringt man zehn Tage Urlaub? Welche Reiseziele lassen sich in diesem Zeitrahmen erreichen, ohne dass man den Großteil des Urlaubs auf der Autobahn verbringt? Gerne hätten wir einmal die skandinavischen Länder erkundet. Entsprechende Berichte aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, sowie die zahlreichen Reiseberichte im Internet ließen schnell Begeisterung für diese Länder in uns aufkommen. Doch schon die ersten Planungen holten uns auf den harten Boden der Realität zurück: Zehn Tage Urlaub sind für diese doch so weit entfernten Reiseziele einfach zu knapp bemessen. Mit dem Zeitaufwand für An- und Abreise muss man ein Urlaubskontingent von drei bis vier Wochen als realistisch ansehen.

Folglich endeten unsere Reiseplanungen stets bei mehr oder weniger heimatnahen Zielen:
2010 – Bodensee, 2011- Nord- und Ostsee, 2012 – Normandie.

All diese Reisen waren wunderschön. Wir haben viel erlebt und viel gesehen. Aber unser Wunsch, irgendwann einmal eine „richtige“ Urlaubsreise zu unternehmen, wird durch diese Erlebnisse immer größer.

Die Rahmenbedingungen werden geschaffen

Im Winter 2011 treffen wir eine weitreichende Entscheidung: Wir möchten versuchen, unser berufliches und privates Umfeld insoweit zu verändern, dass wir die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine Langzeitreise schaffen können. Wir holen sozusagen den verpaßten Urlaub der letzten Jahre an einem Stück nach.

Gesagt, getan… Es folgen zahlreiche schlaflose Nächte und viele tiefgreifende Überlegungen, wie wir unsere Idee wohl umsetzen können und ob so ein Vorhaben überhaupt zu realisieren ist. Als unsere Entscheidung entgültig gefallen ist, hoffen wir noch, dass wir unsere Reise vielleicht schon im Frühsommer 2012 beginnen können. Es wird aber noch lange sieben Monate dauern, bis es im Juli 2012 endlich soweit ist: Sämtliche Voraussetzungen für unsere Langzeitreise sind geschaffen und wir können nun damit beginnen, unsere Reiseträume in reale Reiseplanungen umzusetzen.

Die ersten Reiseplanungen beginnen – Wie, wohin und wie lange?

Fest steht von Anfang an: Wir werden die Reise natürlich mit einem Campingfahrzeug bestreiten. Zum einen sind wir seit Langem überzeugte Individualurlauber und zum anderen würde sich die Unterkunftssuche mit zwei Hunden im Schlepptau sicherlich sehr schwierig gestalten. Den größten Vorteil sehen wir aber in unserer Unabhängigkeit und dem direkten Kontakt zu Land und Leuten, den man bei dieser Art des Reisens bekommt.

Im Februar 2013: Warten auf den Tag der Abreise

Februar 2013: Warten auf den Tag der Abreise

Zusätzlich bietet uns das Campingleben natürlich den Vorteil, dass unser Budget erheblich kleiner ausfallen kann, als dies bei Aufenthalten in Hotels und vergleichbaren Unterkünften der Fall wäre.

Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass solch eine Langzeitreise nicht mit einer regulären Urlaubsreise zu vergleichen ist. Regelmäßige Restaurantbesuche müssen zugunsten des eigenen Herdes und der eigenen Kochkünste auf ein Minimum reduziert werden und wann immer sich aufgrund der gesetzlichen und örtlichen Rahmenbedingungen eine Übernachtung ausserhalb von Campingplätzen realisieren läßt, so werden wir von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Die wichtigste und sicherlich auch spannendste Entscheidung zu diesem Zeitpunkt betrifft aber die Wahl der Reiseroute. Welche Länder und Ziele möchten wir erkunden – jetzt wo wir so unendlich viel Zeit haben?

Die Antwort auf diese Frage ist schnell gefunden. Ganz im Gegensatz zu dem bekannten Schlagertext lautet unser Motto: „Ab in den Norden! Nicht der Sonne hinterher…“ Der Gedanke an rauhe und ursprüngliche Landschaften, alte Gemäuer und einen Hauch von Abenteuer in unbewohnter Wildnis läßt unsere Herzen höher schlagen, während die Vorstellung  an einen mit Pauschaltouristen überfüllten Strand eher ein Gefühl der Abneigung in uns weckt.

Es ist inzwischen Spätsommer 2012 geworden und somit eigentlich schon zu spät, um noch für eine längere Reise in die Länder Nordeuropas aufzubrechen. Tiefschnee und knackige Minusgrade stellen nicht gerade ideale Campingbedingungen dar. Letztendlich siegt die Vernunft über das aufkeimende Reisefieber und wir beschließen schweren Herzens, unsere Reise erst im Frühjahr 2013 zu starten.

Wie sich die weitere Planung unserer Reiseroute entwickelt hat, könnt Ihr unter der Kategorie „Reiseplanung“ verfolgen.

Das Abentuer „Europareise“ kann beginnen

Die letzten Wochen und Monate sind wie im Flug vergangen und der Zeitpunkt unserer Abreise rückt näher und näher. Die wesentlichen Planungen für den ersten Teil unserer Reiseroute haben wir abgeschlossen, aber die ToDo Liste enthält immer noch unerfreulich viele Einträge, die darauf warten, vor der Abreise erledigt zu werden.

Wir haben seit dem ersten Tag unserer Reisplanungen stets darauf geachtet, dass wir keine festen Termine vereinbaren oder einplanen müssen. Natürlich freuen wir uns riesig, wenn Freunde und Bekannte uns unterwegs besuchen möchten. Nur müssen diese natürlich ihren jährlichen Urlaub planen und somit geraten wir in die Zwickmühle, dass wir entweder zu einem festen Zeitpunkt an einem bestimmten Ort sein müssen, oder jemand bitter enttäuschen wenn wir nicht rechtzeitig am vereinbarten Ort eintreffen. Wir haben uns im Zweifelsfall immer für die zeitliche Unabhängigkeit entschieden und hoffen, niemanden ersthaft mit dieser Entscheidung verärgert oder gar verletzt zu haben.

Unser "Rolling Home" für die nächsten Monate

Unser „Rolling Home“ für die nächsten Monate

Trotz dieses Grundsatzes müssen wir natürlich einen „Tag X“ planen. Der Tag der Tage, an dem die Reise endlich beginnen soll. Unsere Wahl fällt schließlich auf einen Termin Mitte April 2013. Die Osterfeiertage nutzen wir so noch für eine kleine „Abschiedstour“ mit Camperfreunden und an einer familiären Feierlichkeit können wir kurz vor unserer Abreise ebenfalls noch teilnehmen.

Im Januar 2013 haben wir dann schließlich unsere erste Fährüberfahrt für den 18. April gebucht:
Calais – Dover. One-Way versteht sich…
Mit diesem zeitlichen Vorlauf konnten wir uns zum einen noch einen Frühbucher Preis sichern, haben aber gleichzeitig ein festes Datum, auf das wir unsere weiteren Planungen ausrichten können. England – wir kommen!

Während unserer Reise werden wir auf dieser Webseite regelmäßig von unseren Erlebnissen, Abenteuern und Entdeckungen berichten.

Schaut hin und wieder mal bei uns vorbei… Wir würden uns freuen!

Sandra, Dirk & die Beagle Bande

Über Dirk Schnellboegl

Dirk Schnellboegl

6 Kommentare

  1. wir sind seid mai in rente und haben uns einen t5 als Wohnmobil gekauft naja etwas klein aber wendig.
    fahren jetzt zum ersten mal nach grichenland und freuen uns auf viele neue eindrücke und Erfahrungen.

  2. Geniesst die Zeit und das Land. Die Gelegenheiten das Leben mal so zu leben wie man es sich erträumt kommen eher selten. Ich freue mich für euch. Allzeit gute Fahrt und Gesundheit. @Sandra: macht viele schöne Fotos, ich bin sehr gespannt darauf. Ganz liebe Grüße aus dem deutschen Rheinland.

  3. Elfi und Frank Bergelt

    Jetzt seid Ihr schon 2 Tage unterwegs. Wir wünschen Euch eine gute Reise, viele interessante Eindrücke und allzeit gute Fahrt. Bleibt gesund !
    Unseren ersten Kurztrip haben wir auch schon geplant… es geht Richtung Thuner See.

    Wir werden in regelmäßigen Abständen Eure Internetseite besuchen und sind ganz neugierig auf die Erfahrungen die Ihr macht.

    Herzliche Grüße
    Elfi und Frank

  4. Hallo ihr vier, viel Spass und alles Gute wünschen Euch das Team vom Camping Waldenburg.

  5. Christian Bretthauer

    Hallo,
    da wird man ganz neidisch. Endlich die Koffer packen und los. Wer hat noch nicht davon geträumt den Alltag hinter sich zu lassen und die Welt zu erkunden.
    Ich wünsche viel Erfolg für Eure Reise. Keine Pannen, Unfälle und ganz viel Gesundheit.
    Ich werde eure Reise interessiert im Internet auf dieser Seite verfolgen. Falls es euch bis an´s Nordkapp verschlägt, grüßt es schön von meiner Martina und von mir. Ihr könntet mir dann auch eine Baseball-Kappe vom Nordkapp mitbringen 😉 Diese habe ich versäumt zu kaufen als wir letztes Jahr da waren 🙁
    Gute Fahrt und kommt gesund wieder……

    Gruß vom Chris

  6. Viele tolle Eindrücke, Erlebnisse, gute Begegnungen, neue Freunde und dass eure Erwartungen an eure Reise erfüllt oder sogar übertroffen werden, wünsche ich euch. Bleibt gesund und kommt gesund wieder, passt auf euch und die S****Bande auf, ich beneide euch sehr um den Mut und die Freiheit, die ihr euch nehmt.

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